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Selbstdarstellung
Aufgaben und Ziele des Arbeitsausschusses Elektrochemische Prozesse
Arbeitsausschuss Elektrochemische Prozesse
Vorsitz: Prof. Dr. Angelika Heinzel, Universität Duisburg-Essen
I. Ziele
Der Fachausschuss versteht sich als Mittler zwischen der elektrochemischen Grundlagenforschung und deren technischen Umsetzung. Die Ausschusssitzungen sind somit Diskussionsforen für neueste Forschungs- und Entwicklungsergebnisse, die dem Austausch von Erfahrungen auf allen technisch relevanten Gebieten der Elektrochemie dienen. Hierzu gehören insbesondere:
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Elektrochemische Prozess- und Verfahrenstechnik
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Elektrochemische Reaktionstechnik
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Elektrochemische Energietechnik
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Elektrochemische Umwelttechnik
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Elektrochemische Messtechnik
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Elektrochemische Oberflächentechnik
Die jährlich stattfindenden Ausschusssitzungen behandeln in der Regel ein Schwerpunktthema von aktueller Relevanz, um auf diese Weise möglichst viele Spezialisten und Experten zur vertieften Diskussion des Themas zusammenzuführen.
II. Schnittstelle zu anderen Gremien
Da das Fachgebiet der Elektrochemie in hohem Maße interdisziplinär ausgerichtet ist, wird der Ausschuss bei Bedarf gemeinsame Sitzungen mit anderen ProzessNet-Fachaussschüssen durchführen, bzw. Fachkollegen aus diesen Ausschüssen zu seinen Sitzungen einladen, um technisch-wissenschaftliche Probleme aus unterschiedlicher Sicht zu beleuchten. Fachliche Berührungspunkte gibt es unter anderem zu den Fachausschüssen Katalyse, Membrantechnik, Sensoren und Sensorsysteme, chemische Nanotechnologie sowie zur Fachsektion Advanced Fluids. Der Ausschuss bietet auch anderen wissenschaftlich-technischen Gesellschaften, wie GDCh und Bunsengesellschaft, die Zusammenarbeit an, um das Fachgebiet "Elektrochemie" nachhaltig zu fördern.
III. Arbeitsschwerpunkte
Entsprechend der obigen Beschreibung veranstaltet der Ausschuss seit vielen Jahren seine jährliche Frühjahrssitzung zu speziellen Themen der technischen Elektrochemie. Darüber hinaus wurden mit anderen Ausschüssen bereits Tutzing-Symposien zu folgenden Themen organisiert:
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Elektrochemische Reaktionstechnik
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Wasserstofftechnologie
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Instationäre Prozesse und dynamische Messmethoden
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Elektrochemische Sensoren
Der Ausschuss hat zudem folgende Vortragsveranstaltungen im Rahmen der DECHEMA-Jahrestagungen und des ACHEMA-Congress durchgeführt
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Organische Elektrosynthese
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Wasserstofftechnologie
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Elektrochemische Energiespeicherung
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Brennstoffzellen
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New Materials for Fuel Cell Technology
Seit 1992 wird das Elektrochemische Grundlagensymposium gemeinsam mit der GDCh-Fachgruppe Angewandte Elektrochemie und der Deutschen Bunsengesellschaft für Physikalische Chemie im 3-jährigen Turnus organisiert mit Themen wie Mikroelektrochemie, Struktur und Reaktivität von Oberflächen, Korrosionsschutz, Elektrochemische Reaktionstechnik und Synthesen, Elektrokatalyse und Heterogenen Katalyse, Modifizierung und Funktionalisierung von Oberflächen, Elektrochemische Oberflächentechnik, Elektrodenkinetik, Halbleiterelektrochemie, Elektrochemische Grundlagen und Anwendungen in der Elektroanalytik.
Besonderer Wert wird in der Ausschussarbeit auf die Anregung von Forschungsthemen gelegt, die zu Anträgen bei der AiF und dem BMBF führen können.
Eine wichtige Tätigkeit besteht dabei auch in der Begutachtung und Berichterstattung von beantragten bzw. laufenden Forschungsvorhaben.
IV. FuE-Schwerpunkte
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Ionische Flüssigkeiten und deren Anwendung in der Elektrochemie (Galvanotechnik, Elektro-organische Synthesen, Sensoren)
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Elektrochemische Verfahrenstechnik
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Neue Elektrolyte für Brennstoffzellen
Der Ausschuss hat zurzeit 14 berufene Mitglieder, davon 4 aus der Industrie.
Prof. Dr. Angelika Heinzel, Duisburg, April 2007
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