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Selbstdarstellungen

Aufgaben und Ziele der Fachsektion Nanotechnologie, des Arbeitsausschusses Chemische Nanotechnologie und des TAK Responsible Production and Use of Nanomaterials

Fachsektion Nanotechnologie

Vorsitz: Dr. Péter Krüger, Bayer MaterialScience AG, Leverkusen

Die Fachsektion Nanotechnologie widmet sich der Förderung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Technik auf dem Gebiet der Anwendung, Charakterisierung und Herstellung nanoskaliger Strukturen im Hinblick auf chemische, biologische und materialtechnische Systeme. Sie erfüllt ihre Aufgaben und Ziele in enger Kooperation mit den betreffenden Forschungs- und Arbeitsausschüssen von ProcessNet und mit anderen Fachsektionen.


Die Fachsektion Nanotechnologie verfolgt dabei im einzelnen folgende Aufgaben und Ziele:

  1. Aktive Beteiligung an den ProcessNet-Jahrestagungen, um damit zur interdisziplinären Zielsetzung von ProcessNet beizutragen.
  2. Durchführung von öffentlichen Veranstaltungen (Kongresse, Fachtagungen, Symposien, Workshops, Kolloquien etc.), in denen u.a. die Arbeiten jüngerer Kollegen besondere Berücksichtigung finden sowie abgeschlossene Arbeiten als Ergebnis geförderter Projekte präsentiert werden können.
  3. Zusammenarbeit im Bereich der nationalen und internationalen Forschung und Entwicklung auf den Arbeitsfeldern, auf denen die Fachsektion tätig ist, sowie die Koordinierung und Weitergabe von relevanten Informationen in geeigneter Form. Sie ist damit nationaler Ansprechpartner für die entsprechenden internationalen Gremien.

Zu den Aufgaben der Fachsektion gehören u.a. auch:

Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und des Ansehens des Fachgebietes in der breiten Öffentlichkeit

  • Etablierung einer Plattform für den Austausch von Informationen zwischen den Fachkollegen
  • Intensive Zusammenarbeit mit dem Arbeitsausschuss Chemische Nanotechnologie bei der Erarbeitung von Positionen auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse beispielsweise zu Gesetzgebung und Ausführungsbestimmungen.
  • Information von interessierten Fachkollegen über forschungspolitische Papiere und Studien, insbesondere aus dem Arbeitsauschuss Chemische Nanotechnologie

Dr. Andreas Gutsch, Marl, April 2007


Arbeitsausschuss Chemische Nanotechnologie

Vorsitz: Prof. Dr. Martin Möller, RWTH Aachen

Der Arbeitsausschuss Chemische Nanotechnologie ist ein fachgebundenes Gremium in dem aktuelle Forschung und Entwicklung aus der Nanotechnologie verfolgt und diskutiert wird. Der Ausschuss trifft sich in der Regel einmal im Jahr. Ein fachlicher Schwerpunkt liegt besonders, aber nicht ausschließend auf der chemischen Nanotechnologie. Die Wechselwirkungen zu und Überlappungen mit den angrenzenden Gebieten, z.B. der Physik, Biologie oder Medizin sind ausdrücklich Thema der Ausschussarbeit. Zu diesem Zweck werden renommierte Vertreter dieser Fachrichtungen in die Sitzungen des Arbeitsausschusses eingeladen, um über Ihre Arbeiten zu berichten.
Der Arbeitsausschuss Chemische Nanotechnologie hat sich darüber hinaus die Aufgaben gestellt,

  • in enger Zusammenarbeit mit der Fachsektion Nanotechnologie die Nanotechnologie zu fördern,
  • Fachwelt, Öffentlichkeit und Politik über Nanotechnologie zu informieren, z.B. mit Informationstagen, Kolloquien und Kongressen und
  • der Politik ggf. Handlungsempfehlungen z.B. im Hinblick auf Fördernotwendigkeiten zu geben, wenn und wo dies notwendig ist sowie
  • die „Chemical Nanotechnology Talks“ zu organisieren und mit Unterstützung der DECHEMA durchzuführen.

Möglichen Einsatzgebiete der chemischen Nanotechnologie könnten u. a. die folgenden sein:

  • Nanosysteme als Wirkstoffträger in der Medizin oder als Diagnostika
  • Nanostrukturierte Oberflächen, z.B. als Easy to Clean- oder Anti-Reflex-Oberflächen
  • nanoskalige oder -strukturierte Katalysatoren
  • Nanopartikel, z.B. als Farbpigmente in Lacken oder Kosmetika
  • nanoporöse Systeme beispielsweise in Membranen.

Dementsprechend sieht der Arbeitsausschuss zu den Fachsektionen Nanotechnologie und Partikeltechnik besondere enge Beziehungen.

Dr. Rüdiger Iden, Ludwigshafen, April 2007


Temporärer Arbeitskreis
Responsible Production and Use of Nanomaterials

Vorsitzender: Dr. Péter Krüger, Leverkusen

I. Ziele

Der Arbeitskreis verfolgt das Ziel, Chancen aber auch mögliche Risiken der Chemischen Nanotechnologie zu identifizieren und durch Initiierung geeigneter Maßnahmen die wirtschaftlich und technologisch erfolgreiche Umsetzung unter Berücksichtigung ethischer, ökologischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Aspekte zu fördern. Nanopartikuläre Systeme sowie Nanotubes in freier Form als auch eingebunden in Matrizes stehen dabei im Fokus des Arbeitskreises. Hierbei verfolgt er eine offene, nach vorne gerichtete Diskussion innerhalb des Arbeitskreises, die auf den Nutzen nanotechnologischer Produkte für den Verbraucher, auf bereits durchgeführte Untersuchungen zur Risikobewertung der Nanotechnologie, aber auch auf noch ungeklärte Fragen hinweist. Die Ergebnisse dieser internen Kommunikation sollen einer Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

II. Schnittstellen zu anderen Gremien

Der Arbeitskreis ist interdisziplinär ausgerichtet und setzt sich aus Vertretern der Chemischen Industrie, der Wissenschaft, der Politik und Behörden zusammen. Der Arbeitskreis pflegt einen engen fachlichen Austausch mit anderen Gremien und Organisationen, die in dem Gebiet aktiv sind. Exemplarisch können UBA, BAuA, CEFIC, ICCA genannt werden.

III. Arbeitsschwerpunkte

  • Identifizierung und Priorisierung von Forschungsfeldern, die hinsichtlich der Ab-schätzung von Chancen und Risiken der Chemischen Nanotechnologie bearbeitet werden müssen. Es ist auch Ziel des Arbeitskreises, ausgehend von den Forschungsfeldern, aktiv Projektvorschläge auszuarbeiten und deren Umsetzung zu unterstützen. Hierbei wird auf eine starke Praxisrelevanz solcher Projekte ein großer Wert gelegt.
  • Internationale Zusammenarbeit auf diesen Gebieten mit dem Ziel, Synergien zu nutzen, die Datenbasis zu verbreitern und den eigenen Einfluss zu erhöhen. Dies schließt ggf. die Beteiligung an weiteren Netzwerken mit ein.
  • Konzertierter Dialog mit kritisch eingestellten Organisationen.
  • Erarbeiten und kontinuierliches Verbessern einer Kommunikationsstrategie
  • Etablierung einer Informationsplattform, um den Austausch wissenschaftlicher und struktureller Informationen in dem Gebiet auf nationaler und internationaler Ebene zu fördern
April 2007

Chemie treibt die Energieforschung voran
Positionspapier „Energieversorgung der Zukunft – der Beitrag der Chemie: Eine quantitative Potenzialanalyse“ vorgestellt mehr