Drucken  I   Kontakt  I   Sitemap  I   Impressum  I   Datenschutz  I   English  I   Login  
SUCHE   
ProcessNet
Fachgemeinschaften
Chemische Reaktionstechnik
Fluiddynamik und Trenntechnik

Fachsektion
Advanced Fluids

Fachausschüsse
Adsorption
CFD - Computational Fluid Dynamics
Extraktion
Fluidverfahrenstechnik
Hochdruckverfahrenstechnik
Mechanische Flüssigkeitsabtrennung
Mehrphasenströmungen
Mischvorgänge
Molekulare Modellierung und Simulation für Prozess- und Produktdesign
Phytoextrakte - Produkte und Prozesse
Veranstaltungen
Selbstdarstellung
Literatur
Kontakt
Rheologie
Thermodynamik
Wärme- und Stoffübertragung

Arbeitsausschuss
Ingenieurdaten

Temporärer Arbeitskreis
Medizinverfahrenstechnik

Kontakt
Ansprechpartner
Partikeltechnik und Produktdesign
Prozess-, Apparate- und Anlagentechnik
Sicherheitstechnik
SuPER
Werkstoffe, Konstruktion, Lebensdauer
Bildung und Innovation
Veranstaltungen
Themen, Dokumente, Papiere
Presse

Selbstdarstellung

Aufgaben und Ziele des TAK Phytoextrakte

Temporärer Arbeitskreis Phytoextakte - Produkte und Prozesse

Vorsitzender: Prof. Dr.-Ing. Jochen Strube, Clausthal
Stellvertretender Vorsitzender: Dipl.-Ing. Stephan Pilz, Tacherting

I. Ziele

Der temporäre Arbeitskreis Phytoextraktion verfolgt mit seiner Arbeit zwei Ziele: Die stärkere Integration der Phytoextraktion in die Nutzung nachwachsender Rohstoffe, durch die Nutzung/erweiterte Nutzung von Seitenströmen und Zwischenschritten in Prozessketten. Die Etablierung der Phytoextraktion als eigenständigen Ansatz zur Gewinnung von Wert- und Wirkstoffen für die Erschließung neuer Anwendungsfelder und die Substitution synthetischer Produkte.

II. Schnittstellen zu anderen Gremien

Für die Phytoextraktion ergeben sich Schnittstellen zu den Gremien in den Bereichen nachwachsende Rohstoffe (stofflich) und Trenntechniken (technologisch). Bei den nachwachsenden Rohstoffen steht die Erweiterung deren Nutzungsspektrum und damit der daraus erzielbaren Wertschöpfung im Vordergrund. Die verschiedenen Unit Operations im Bereich Trenntechniken bieten Schnittstellen für eine integrierte Entwicklung und Optimierung der Prozesstechnick basierend auf Produkt-nforderungen aus der Nutzung von Pflanzenextrakten.

III. Arbeitsschwerpunkte

Für den TAK muss zwischen drei verschiedenen potentiellen Anwendungsgruppen unter-schieden werden: Großmargen (Bulk Chemikalien) Spezialisierteren Anwendungen (Kosmetik, Nahrungsergänzung, Vorprodukte) Spezialanwendungen (Wirkstoffentwicklung) Im Fokus des TAK steht hauptsächlich der Bereich der spezialisierten Anwendungen. Hier ist z.B. der Bereich neuer pflanzlicher Inhaltsstoffe von Interesse wie sie in Vorstufen der pharmazeutischen Produktion Eingang finden können.. Für diesen Zielbereich ergeben sich drei Arbeitsschwerpunkte. Integrierte Bioprozeßentwicklung (Prozesssynthese für Biotechnologie aus Chemie) Einen ersten Ansatzpunkt bietet hier z.B. der Einsatz von biotechnologischen Verfahren (z.B. mit Enzymen) oder umweltfreundlicheren Lösungsmitteln (green solvents) statt unselektiver (chlor-) organischer Lösungsmittel zur optimalen Einpassung in die bestehende oder neue Prozessketten Simultane Betrachtung von Stammgenerierung und Downstream Processing Durch die Verknüpfung von Rohstoffeigenschaften (pflanzliche Basis), Prozessoptimierung und Produkteigenschaften lassen sich über einen integralen Ansatz spezifische Anforderungen an die Prozesstechnik ableiten. Wert- und Wirkstoffisolierung z.B. für Substitutionsprodukte Im Fokus steht die Entwicklung hochselektiver Extraktionsverfahren für die Gewinnung neuer Wirkstoffe und von Substitutionsprodukten für synthetische Wirkstoffe. Dieser Ansatz schließt auch eine Überprüfung des Wirkstoffpotentials der beste-henden Rohstoffbasis sowie deren Erweiterung ein.

IV. FuE-Schwerpunkte

Die integrierte Prozessentwicklung wird seitens des TAK als größte Herausforderung für künftige Entwicklungen bei der Gewinnung von Pflanzenextrakten angesehen. Besonderes Augenmerk gilt es dabei auf die eindeutige Definition von Schnittstellen zwischen den verschiedenen Unit Operations zu legen.

April 2007

Chemie treibt die Energieforschung voran
Positionspapier „Energieversorgung der Zukunft – der Beitrag der Chemie: Eine quantitative Potenzialanalyse“ vorgestellt mehr