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Selbstdarstellung
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Selbstdarstellung
Arbeitsausschuss Spurenstoffe im aquatischen Nutzungskreislauf
(ehemals Pfad- und wirkungsspezifische Indikatorsubstanzen für Wasser- und Bodensysteme)
Vorsitzende: Prof. Dr. Wolfgang Dott, Aachen
I. Ziele
Ziel ist die Erarbeitung von Kenndaten für "Indikator"-Substanzen, die hinsichtlich ihres ökologisch relevanten Eigenschaftsprofils:
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Eintrag und Vorkommen,
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Eliminations-, Ausbreitungs- und Transformationsverhalten und
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Wirkung auf biologische Systeme
als typisch angesehen werden können. Die ausgewählten Indikatorsubstanzen sollen insgesamt das Verhalten von Spurenstoffen, der sog. "emerging contaminants" in Wasser- und Bodensystemen hinreichend kennzeichnen.
Die erfassten Kenndaten dienen als Grundlage für die Erarbeitung von Maßstäben für die ökologische Risikobeurteilung und dafür geeigneter Instrumente (z.B. Wirktests mit aussagefähigen Wirkungsendpunkten) sowie für die Diskussion von Vermeidungs- und Verminderungsstrategien. Mit dem Konzept der Indikatorsubstanzen soll ein Weg zur Beherrschung der stofflichen Vielfalt gefunden werden, die heute über moderne Analytik bis in den Ultraspurenbereich nachweisbar ist.
II. Schnittstellen zu anderen Gremien
Das Fachgebiet Spurenstoffe in Wasser- und Bodensystemen ist stark interdisziplinär ausgerichtet. Anknüpfungspunkte gibt es zu den Bereichen Aufbereitungstechniken für Trink- und Abwasser, Ökotoxikologie, Humantoxikologie, der Messtechnik und der Umweltbiotechnologie.
III. Arbeitsschwerpunkte
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Auswahl von representativen Indokatorsubstanzen
z.B. Definition relevanter Stoffklassen, Auswahl repräsentativer Stoffe, Ausbreitungsendpunkte
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Erarbeitung eines Indikatorsystems für Spurenstoffe
z.B. Stoffeigenschaften, Bewertung verfügbarer Stoffdaten, Eintragsmengen, Verhalten in unterschiedlichen Umweltkompartimenten, Kenndaten zur Persistenz, Struktur-Wirkungsbeziehungen
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Vermeidungsstrategien
z.B. Rückhalt an der Quelle, Entsorgungspfade
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Eliminationsstrategien
z.B. Filtration, Adsorption, Abbau, allgemeine Kenndaten zur Entfernbarkeit
IV. FuE-Schwerpunkte
Über die Etablierung eines Indikatorsystems soll eine Möglichkeit geschaffen werden neue Stoffe, welche in die Umwelt gelangen können, rasch einer ersten Abschätzung ihres Ausbreitungsverhaltens zuführen zu können. Von Interesse ist hier besonders die Etablierung eines datenbankbasierten Systems, mit dem das barrierebezogene Verhalten und die Auswirkung von umweltrelevanten Stoffen in den verschiedenen Kompartimenten des Wasserkreislaufs erfasst und auch bewertet werden kann. Das Gefährdungspotenzial dieser Stoffe für die aquatische Umwelt und auch für den Menschen kann damit relativ schnell und ohne hohen experimentellen Aufwand beurteilt werden. Die übergeordneten Schutzziele sind hierbei das Trinkwasser und die Lebensmittel.
April 2007
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