Selbstdarstellung

Aufgaben und Ziele der Fachgruppe Aus- und Weiterbildung in der Verfahrenstechnik

I. Ziele

Die Fachgruppe beschäftigt sich mit der Ausbildung von Verfahrensingenieuren, Chemieingenieuren und Bioingenieuren an Fachhochschulen und Universitäten in Deutschland. Sie erarbeitet Kompetenzprofile und entwickelt / aktualisiert Empfehlungen für die Gestaltung der o.g. (konsekutiven) Studiengänge sowie für die Ingenieur-Promotion. Sie will ein Forum für den Austausch von Erfahrungen mit neuen Lehr- und Lernformen bieten. Sie will junge Menschen über den Zugang zum wissenschaftlichen Studium der Verfahrenstechnik informieren und so den Nachwuchs an Verfahrensingenieuren für die Industrie, die Hochschulen und die Verwaltung sichern.

 

II. Schnittstellen zu anderen Gremien und Zusammensetzung

Die Fachgruppe hat einen Querschnittcharakter, da sie über die verfahrenstechnischen Disziplinen hinweg die alle Verfahrensingenieure betreffenden Ausbildungsfragen behandelt. Sie interagiert eng mit der Working Party on Education der European Federation of Chemical Engineering, um Ausbildungsfragen auf europäischer Ebene zu behandeln. Sie arbeitet eng mit den anderen, sich mit Ausbildungsfragen beschäftigenden Ausschüssen von ProcessNet sowie mit Akkreditierungsorganisationen zusammen. Ferner kooperiert die Fachgruppe mit den übrigen Fachgruppen und Gremien von ProcessNet, wenn der Wunsch nach einer gemeinsamen Erörterung von Aus- und Fortbildungsfragen besteht.
Sehr hilfreich für die Arbeit in der Fachgruppe ist der sehr ausgewogene Mix aus namhaften Vertretern der Universitäten, Fachhochschulen sowie aus der Industrie (KMUs und Groß-Unternehmen).

 

III. Arbeitsschwerpunkte

  • Empfehlungen zur Gestaltung von Studiengängen:
    Erarbeiten und Aktualisieren von Empfehlungen für die Gestaltung (konsekutiver) Bachelor- und Master-Studiengänge an Universitäten und Fachhochschulen für die betreffenden Ingenieur-Disziplinen
  • Empfehlungen zur Gestaltung der Promotionsphase
  • Nachwuchssicherung und -förderung:
    z. B. Werbemaßnahmen, Unterstützung der KjVIs (kreative, junge Verfahrensingenieure), Multiplikatorengewinnung und -training (Lehrer), Monitoring der Anfänger- und Absolventenzahlen, Mitarbeit bei CHE-Ranking, Gewinnung qualifizierter ausländischer Studenten, Hochschullehrernachwuchs
  • Zugangswege und Bildungspfade in der Verfahrenstechnik:
    z. B. Begleitung Bologna-Prozess, Akkreditierung, Qualitätssicherung, Wirtschaftsingenieurwesen - technische Fachrichtung Verfahrenstechnik, zweiter Bildungsweg, Teilzeitstudium, Kooperatives Studium, Eliteausbildung, Dual Degrees mit ausländischen Hochschulen, Auslandsaufenthalte (Erasmus etc.)
  • Neue Lehr- und Lernformen:
    Projektkurse, e-Learning, neue Praktikumsversuche, neue Veranstaltungsinhalte
  • Fortbildung / Lebenslanges Lernen:
    z. B. Eignung / Gestaltung von M.O.O.Cs (massive open online courses)

 

Juni 2014

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