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Verleihung der Johannes Möller-Preise 2013 an

Dr.-Ing. Gerald Grünewald und Dr.-Ing. Lennart Fries

Der Johannes Möller-Preis wird jährlich für eine herausragende Dissertation auf dem Gebiet der Feststoffverfahrenstechnik vergeben. Da für 2013 zwei hervorragende, preiswürdige Dissertationen vorlagen, beschloss der Vorstand der Möller-Stiftung für Wissenschaft und Forschung, Hamburg, auf Vorschlag des Kuratoriums, ausnahmsweise zwei gleichrangige, jeweils mit 5.000 Euro dotierte Preise für 2013 zu verleihen.

Im Rahmen des Jahrestreffens der ProcessNet-Fachgruppen Agglomerations- und Schüttguttechnik und Computational Fluid Dynamics, 4.3.-5.3.2013 in Weimar, wurde am 4. März 2013 ein Johannes Möller-Preis 2013 an

Dr.-Ing. Gerald Grünewald

für seine Dissertation zum Thema "Staubeinbindung und Keimbildung bei der Wirbelschicht-Sprühgranulation" verliehen. Gerald Grünewald hat diese Arbeit bei Prof. Dr.-Ing. Matthias Kind am Institut für Thermische Verfahrenstechnik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) durchgeführt.

Die Dissertation von Dr. Grünewald liefert wesentliche Aufschlüsse über die Mechanismen der Staubeinbindung und Keimbildung bei der Wirbelschicht-Sprühgranulation. Die von ihm durchgeführten Untersuchungen zeigen Zusammenhänge zwischen den mikroskopischen Vorgängen und den Auswirkungen auf den Prozess auf. Das bezüglich Partikelbildung und -wachstum aufgrund der Staubrückführung bisher nur rudimentäre Verständnis wird durch seine Ergebnisse vertieft, quantifiziert und formelmässig erfasst. Die Arbeit hat gezeigt, dass es möglich ist, den Wirbelschicht-Granulationsprozess durch die Kopplung von Fluiddynamik, Wärme- und Stoffübertragung sowie Populationsbilanzen realitätsnah zu beschreiben.

Grünewald2013

Verleihung eines Johannes Möller-Preises 2013 an Dr.-Ing. Gerald Grünewald in Weimar (v.l.n.r: Maike Toivonen, Vorsitzende der Möller Stiftung für Wissenschaft und Forschung in Hamburg; Dr.-Ing. Gerald Grünewald, BASF SE, Ludwigshafen; Prof. Dr.-Ing. Joachim Werther, Vorsitzender des Kuratoriums des Johannes Möller-Preises, TU Hamburg-Harburg)
Bild: Antonyuk


Im Rahmen des Jahrestreffens der ProcessNet-Fachgruppen Extraktion und Mehrphasenströmungen vom 19. bis zum 20. März 2013 in Baden-Baden wurde am 19. März 2013 ein weiterer Johannes Möller-Preis 2013 an

Dr.-Ing. Lennart Fries

für seine Dissertation zum Thema "Discrete Particle Modeling of a Fluidized Bed Granulator" überreicht.

In seiner Dissertation ist es Herrn Dr. Fries gelungen, ein Diskrete-Elemente-Modell für die Einzelpartikel mit einem CFD-Modell für die Fluidphase derart zu koppeln, dass hierdurch eine geschlossene Modellierung der Wirbelschicht-Granulation ermöglicht wurde. Durch die numerische Berechnung der Bewegungsgleichungen bzw. Kräfte- und Momentenbilanzen für jedes einzelne Element können die reale Mikrostruktur und auf der Partikelebene ablaufende Mikroprozesse beschrieben werden. Die erfolgreiche Modellierung eines Wurster-Coaters im technischen Maßstab zeigt in beeindruckender Weise, dass die Prozessführung sowie die Betriebsparameter die Gleichmäßigkeit der Benetzung und Befeuchtung und damit die Partikelformulierung steuern.

Fries2013

Verleihung eines Johannes Möller-Preises 2013 an Dr.-Ing. Lennart Fries in Baden-Baden (v.l.n.r.: Prof. Dr.-Ing. Karl Sommer, Kuratorium des Johannes Möller-Preises, Dr.-Ing. Lennart Fries, Nestle SE, Lausanne/CH; Dr.-Ing. Hermann Möller, Stifter des Preises)
Bild: Delfs

© DECHEMA e.V. 1995-2014, Last update 07.08.2014

 

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